• Der Verschmutzungsgrad und Zustand der Orgel wurde vor Beginn und während der Maßnahme von den Orgelbauern mit zahlreichen Fotos dokumentiert, die wir hier zur Verfügung stellen möchten.

    • Nach den ersten Eindrücken wurden technische und klangliche Parameter gemessen und notiert. Dazu zählen die Temperatur, Luftfeuchte, Stimmtonhöhe, Temperierung (Stimmung des Instruments), Winddruck, Tastentiefgänge, Tastendrücke, Notizen zur Intonation (Feinabstimmung der Tonhöhen) der einzelnen Register.

    • Das Pfeifenwerk wurde ausgebaut, dabei wurde nach Auffälligkeiten gesucht. Nach ersten Erkenntnissen weicht die Zusammensetzung der Baugruppen, insbesondere die des Pfeifenwerkes kaum von der bereits prognostizierten ab. Genaueres wird sich bei den Vermessungsarbeiten herausstellen.

          

    • Das Pfeifenwerk wurde verpackt und in die Werkstatt transportiert. Die 12 noch verbleibende Pfeifen werden demnächst auch noch ausgebaut und abgeholt.

       

      Abtransport der sicher verpackten Orgelpfeifen

  • Während der Demontage weiterer Baugruppen (Raster, Stöcke, Spieltisch) wurde, nach möglicherweise noch vorhandenen Restbeständen, Spuren und Indizien gesucht. Danach wurden einzelne Bereiche stückweise ausgesaugt.

  • Der Spieltisch wurde zum Ausbau vorbereitet. Hierzu wurde das mit Nägeln verschlossene Podest geöffnet und die ebenfalls vernagelte Front vom Podest gelöst. Elektrische Installationen wurden gesichert und gekappt. Jede einzelne der mindestens 171 Bleikondukten, die in einer dreireihige Anschlussleiste unterhalb des Spieltisches eingesteckt sind, wurde bezeichnet. Danach wurden die Röhrchen aus der pneumatische Anschlussleiste (sie sind mit Warmleim eingesteckt) gezogen.

                        

  • Die Spieltischbefestigung (in das Podest eingeschlagene Nägel) wurde gelöst. Danach konnte der Spieltisch aus dem Podest gehoben werden. Nach seinem Transport, steht der Spieltisch nun in der Werkstatt. Hier werden umfangreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt.
             

    mindestens 171 Bleikondukte unter dem Spieltisch

                                                                   

  • Demnächst können die aktuell durchgeführten Arbeiten auf der Homepage des Orgelbauers Schmidt
    www.orgelbau-schmidt.de unter der Rubrik Aktuelles eingesehen werden. 

    Aktuelle Ersatzorgel gestellt von der Firma Schmidt

    Einige Mitglieder des AKORs mit dem Orgelsachverständigen Krystian Skoczowski und dem Orgelbauer Andreas Schmidt (AKOR= Arbeitskreis Orgelrenovierung)